Rede zum Jubiläum 90 Jahre SPD Telgte

Veranstaltungen


Ulla Woltering

Rede zum 90 Jährigen Jubiläum der SPD Ortsvereins Telgte am 29.10.2010 im Bürgerhaus Telgte, gehalten von der Ortsvereinsvorsitzenden Ulla Woltering

Veranstalter: SPD Ortsverein Telgte

 

 

Liebe Gäste, liebe Genossinnen und Genossen aus Telgte und Umgebung!

 

Ich begrüße Sie und Euch ganz herzlich im Namen der Telgter SPD zu diesem Abend..

Ich freu mich über die Abgesandten der Telgter Vereine, auch der Parteien, der Verwaltung und begrüße gern namentlich den Bürgermeister Wolfgang Pieper.

Ich grüße insbesondere den SPD-Ortsverein Westbevern, die in diesem Jahr sein 40 jähriges Bestehen begeht.

 

Heute Abend wollen wir das 90 zig jährige des SPD Ortsvereins in Telgte feiern mit dem Konzert der Gruppe Liederjan und viel Spaß miteinander haben.

Damit erinnern wir an ein denkwürdiges Datum in der Telgter Stadtgeschichte erinnern – die Gründung des SPD Ortsvereins am 28.02.1920.

 

Ein Blick in das Jahr 1920 zeigt uns ein bedrückendes Bild. Es war eine schwierige Zeit mit vielen blutigen Aufständen, mit politischen Unruhen und sozialen sowie wirtschaftlichen Problemen. Diese Bilder sind uns eine Mahnung, mit unserer demokratischen Kultur sorgsam umzugehen.

Heute geht es  nicht darum, ob wir sozialdemokratische Politik machen und machen können, sondern wie wir es tun!

 

Welche Rolle spielt der Ortsverein der SPD und welche Bedeutung hat er für das politische Leben in unserer Stadt?

 

Die Parteien bieten Zielvorstellungen, Überzeugungen, Problemlösungen und Zukunftsperspektiven und laden zum Mitmachen ein.

Wir von der SPD wollen unsere Grundüberzeugung in die politische Tat umsetzen und dabei zu mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität in unserer Gesellschaft beitragen. Große Ziele, die durch viele kleine Aktionen erreicht werden. Dafür müssen wir nah an der Bevölkerung sein, um Strömungen und Trends zu verstehen und aufnehmen zu können.

Stuttgart 21 hat uns gelehrt, dass er nicht reicht, korrekte Beschlüsse im Rathaus und Parlament zu fassen. Vielmehr geht es um den direkten Kontakt und echte Partizipation. Wenn die Parteinen hier nicht aufmachen und den Menschen Angebote machen, wird Politik mehr und mehr auf die Straße verlagert. Das ist manchmal gut, aber nicht immer nötig!

 

Heute stand in der Zeitung, dass in der SPD eine „Neue Lust auf Politik“ zu verspüren ist. Wir setzen Zeichen gegen Politikverdrossenheit und Rückzug.

Wir haben in dem letzten Jahr einige Änderungen vorgenommen,

  • um den Ortsverein zu stärken,
  • den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit mit der Fraktion zu optimieren,
  • und unser Erscheinungsbild nach außen zu verbessern.

 

Dabei haben wir beachtet, dass die Partei auch ein Verein ist – mit einem Vereinsleben wie jeder andere Verein auch. Je besser sich die Menschen kennen und je mehr sie miteinander machen, desto besser gelingt auch die politische Arbeit.

 

In einer Atmosphäre der Sympathie und des Vertrauens gedeiht Beteiligung, Mut und Kreativität. Daher ist eine Partei am besten nicht nur die politische Heimat der Mitglieder, sondern auch ein bisschen eine menschliche.

 

Was haben wir konkret getan?

 

Mehr Lust auf Verantwortung und Mitmachen:

Bei unseren letzten Wahlen wurden 10 Mitglieder in den Vorstand gewählt, die Verantwortung in der Partei und für Themen übernehmen wollen Das ist schon beachtlich. Da ruht das Engagement auf vielen Schultern.

 

Mehr Offenheit und Transparenz:

Mit einer Befragung haben wir erfahren, was die Mitglieder wollen und wo sie sich einbringen möchten – Plakate bauen, zu Themen arbeiten, Krankenbesuche machen u.a.m.

Jeder Einsatz ist wichtig, nicht nur die Arbeit im Rat.

Der Vorstand nimmt an den Fraktionssitzungen teil und ist somit mit dem Tagesgeschäft vertraut. Damit wird das Spannungsfeld zwischen Ortsverein und Fraktion deutlich verringert.

Natürlich sind Vorstands- und Fraktionssitzungen parteiöffentlich – jede/r ist willkommen.

Zu wichtigen Themen fragen wir unsere Basis, d.h. unsere Mitglieder, z.B. zur Feuerwache.

 

Mehr Austausch mit den BürgerInnen

Unsere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr, das Sommerfest, die Familienolympiade und die „politische Weinprobe“ waren gut besucht, haben nicht nur viel Spaß gemacht, sondern uns mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt gebracht.

 

Diese Aktivitäten werden wir fortsetzen!

Politik machen darf auch Spaß machen und gemeinsam können Erfolge besser feiern, auch Misserfolg besser verkraften.

 

Rosa Luxemburg hat gesagt: „Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken!“.

Unpolitisch sein heißt, es anderen zu überlassen und auch Entwicklungen  zuzulassen.

Wir wollen die Menschen ermutigen, sich einzumischen, Verantwortung zu übernehmen, mit zu gestalten und mitzuwirken und Freude am Engagement zu erleben.

 

Dass Sie dass besonders gut in der SPD machen können, daran arbeiten wir im Ortsverein mit großer Leidenschaft.

 

Interessierte und neue Mitglieder werden herzlich aufgenommen,

werden in der Einarbeitung unterstützt,

werden in Aktivitäten ihrer Wahl einbezogen und

können mitreden und mit gestalten.

 

Kein Jubiläum ohne Ehrung: Dieser Strauß roter Nelken wird Wolfhard Wulf, der uns seit 45 Jahren die Treue hält von Kader Simsek, die erst in diesem Jahr eingetreten ist, überreicht.

 

Die Stimmung an der Basis ist sehr gut! Diese gute Stimmung wollen wir heute Abend mit Ihnen, mit Euch teilen!

Jetzt geht es los mit Liederjan, mit Liedern aus der Lästerhöhle, die auch die Politik nicht ungeschoren davon kommen lassen!

Nun wünsche uns ich uns einen vergnügten Abend!

 
 
 

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